
In diesem Bremsenlexikon findest du verständliche Erklärungen zu wichtigen Begriffen rund um Bremsanlagen, Stahlflex Bremsleitungen und deren technische Hintergründe. Das Lexikon dient als Nachschlagewerk und ergänzt die weiterführenden Inhalte auf stahlflex.de.
Eine Stahlflex Bremsleitung ist eine Bremsleitung mit einem PTFE-Innenschlauch, der von einem Edelstahlgeflecht ummantelt ist. Diese Bauweise reduziert die Ausdehnung unter Druck und sorgt für ein konstantes Bremsgefühl.
Gummibremsleitungen sind serienmäßig in vielen Fahrzeugen verbaut. Sie bestehen aus flexiblem Gummi und können sich unter hohem Druck oder mit zunehmendem Alter leicht ausdehnen, was den Druckpunkt beeinflussen kann.
Der PTFE-Innenschlauch führt die Bremsflüssigkeit innerhalb der Bremsleitung. PTFE ist druckstabil, temperaturbeständig und alterungsarm, weshalb es häufig bei Stahlflex Bremsleitungen eingesetzt wird.
Das Edelstahlgeflecht ummantelt den PTFE-Innenschlauch und verhindert ein Aufweiten der Bremsleitung unter Druck. Es trägt wesentlich zur Stabilität und Langlebigkeit der Leitung bei.
Der Druckpunkt beschreibt den Moment, an dem beim Betätigen des Bremspedals Bremswirkung einsetzt. Ein konstanter Druckpunkt ermöglicht eine präzise Dosierung der Bremskraft.
Bremsflüssigkeit überträgt die Kraft vom Bremspedal auf die Bremssättel. Sie muss hitzebeständig sein und darf keine Luft enthalten, da dies die Bremswirkung beeinträchtigen kann.
ABE steht für Allgemeine Betriebserlaubnis. Sie regelt, unter welchen Bedingungen ein Bauteil an bestimmten Fahrzeugen verwendet werden darf. Bei Stahlflex Bremsleitungen bezieht sich die ABE meist auf konkrete Fahrzeugmodelle und Bremsanlagen.
Eine Eintragung ist erforderlich, wenn ein Bauteil nicht durch eine ABE abgedeckt ist oder von den Serienvorgaben abweicht. Dies kann bei Sonderanfertigungen oder Bremsenumbauten der Fall sein.
Ein Bremsenumbau bezeichnet Änderungen an der serienmäßigen Bremsanlage, etwa durch größere Bremssättel oder andere Bremsscheiben. In solchen Fällen müssen Bremsleitungen oft individuell angepasst werden.
Der Bremssattel ist das Bauteil, das die Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe drückt. Er wird hydraulisch über die Bremsleitung mit Bremsflüssigkeit betätigt.
Die Bremsdosierung beschreibt, wie fein sich die Bremskraft über das Bremspedal steuern lässt. Eine stabile Druckübertragung unterstützt eine gleichmäßige Dosierung.
Beim Entlüften wird Luft aus dem Bremssystem entfernt. Luft im System kann die Bremswirkung erheblich verringern und muss nach Arbeiten an der Bremsanlage vollständig entfernt werden.
Eine Sonderanfertigung bezeichnet individuell gefertigte Bremsleitungen, die speziell auf Fahrzeug, Bremsanlage und Leitungsführung abgestimmt sind. Sie kommen häufig bei Umbauten oder Sonderfahrzeugen zum Einsatz.
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